Eine Visitenkarte soll nicht jedes Detail über ein Unternehmen erklären. Sie soll dafür sorgen, dass sich eine Person nach einem Gespräch an Sie erinnert und ohne Umwege Kontakt aufnehmen kann.
Dafür müssen Name, Unternehmen und Kontaktdaten schnell erfassbar sein. Zusätzliche Informationen wie eine Berufsbezeichnung, Website oder ein QR-Code sind nur dann sinnvoll, wenn sie dem Empfänger den nächsten Schritt erleichtern.
Dieser Leitfaden zeigt, was auf eine Visitenkarte gehört, in welcher Reihenfolge die Inhalte angeordnet werden sollten und wie verschiedene Berufe die verfügbare Fläche sinnvoll nutzen können.
Was gehört auf eine Visitenkarte? Die kurze Antwort
Eine geschäftliche Visitenkarte sollte in der Regel folgende Informationen enthalten:
| Priorität | Inhalt | Zweck |
| Unverzichtbar | Vor- und Nachname | Identifiziert die Kontaktperson |
| Unverzichtbar | Unternehmensname oder Logo | Stellt den Bezug zur Marke her |
| Meist sinnvoll | Position oder Tätigkeit | Erklärt die berufliche Rolle |
| Unverzichtbar | Bevorzugter Kontaktweg | Ermöglicht den nächsten Schritt |
| Meist sinnvoll | Website | Bietet weitere Informationen |
| Je nach Geschäft | Adresse | Wichtig bei lokalen Standorten |
| Optional | QR-Code | Führt zu einer konkreten digitalen Seite |
| Optional | Social-Media-Kanal | Nur bei geschäftlicher Relevanz |
| Optional | Kurzer Leistungs- oder Markenhinweis | Erklärt das Angebot |
Die richtige Auswahl hängt davon ab, wie und wo die Karte übergeben wird. Ein Handwerksbetrieb benötigt andere Angaben als ein Freelancer, Restaurant oder Immobilienbüro.
1. Vor- und Nachname
Der Name der Kontaktperson gehört zu den wichtigsten Elementen einer persönlichen Visitenkarte. Er sollte größer oder deutlicher als die übrigen Kontaktdaten gesetzt werden.
Verwenden Sie den Namen so, wie Sie im Geschäftsalltag angesprochen werden möchten. Zusätzliche akademische Grade oder Berufsbezeichnungen sollten nur aufgenommen werden, wenn sie für Ihre Tätigkeit relevant sind oder Vertrauen schaffen.
Bei einer allgemeinen Unternehmenskarte ohne feste Ansprechperson kann der persönliche Name entfallen. Das ist beispielsweise bei Karten für einen Empfang, ein Restaurant, ein Geschäft oder eine allgemeine Servicestelle möglich.
Persönliche Karten funktionieren jedoch meist besser nach einem Gespräch, weil der Empfänger sofort weiß, mit wem er gesprochen hat.
2. Unternehmensname und Logo
Der Unternehmensname stellt die Verbindung zwischen der Person und der Marke her. Wenn ein Logo vorhanden ist, sollte die freigegebene Originaldatei verwendet werden.
Verzichten Sie auf eine selbst nachgebaute, unscharfe oder aus einer Website kopierte Version. Das Logo sollte auch in der kleinen Druckgröße klar erkennbar bleiben.
Logo und Unternehmensname müssen nicht immer doppelt erscheinen. Enthält das Logo bereits den vollständigen Namen in gut lesbarer Form, kann eine zusätzliche Wiederholung unnötig sein.
Wenn Sie einen neuen Unternehmensnamen oder ein neues Logo verwenden, empfiehlt sich vor dem Druck eine Markenrecherche. Das Deutsche Patent- und Markenamt stellt dafür Informationen und Recherchemöglichkeiten bereit.
3. Position oder Tätigkeitsbezeichnung
Eine Berufs- oder Positionsbezeichnung erklärt, welche Rolle die Person im Unternehmen übernimmt.
Beispiele sind:
Geschäftsführerin
Immobilienberater
Fotografin
Elektronikermeister
Account Managerin
Steuerberater
Inhaberin
Verwenden Sie eine Bezeichnung, die auch Personen außerhalb des Unternehmens verstehen. Interne Abkürzungen oder kreative Jobtitel können erklärungsbedürftig sein.
Statt „Customer Happiness Ninja“ ist „Kundenservice“ möglicherweise klarer. Statt einer langen Abteilungsbezeichnung reicht häufig die konkrete Funktion.
Bei Selbstständigen kann die Tätigkeitsbezeichnung gleichzeitig erklären, welche Leistung angeboten wird:
Webdesign für kleine Unternehmen
Hochzeits- und Familienfotografie
Elektroinstallationen und Gebäudetechnik
4. Telefonnummer
Geben Sie die Telefonnummer an, über die geschäftliche Anfragen tatsächlich beantwortet werden sollen.
Wenn Sie sowohl eine Mobil- als auch eine Festnetznummer verwenden, überlegen Sie, ob beide notwendig sind. Zu viele gleichwertige Kontaktmöglichkeiten erschweren die Entscheidung.
Kennzeichnen Sie unterschiedliche Nummern nur, wenn eine Verwechslung möglich ist, beispielsweise mit „Mobil“ und „Büro“. Bei internationaler Tätigkeit kann die deutsche Landesvorwahl +49 sinnvoll sein.
Kontrollieren Sie vor dem Druck jede Ziffer. Eine fehlerhafte Telefonnummer kann eine gesamte Auflage unbrauchbar machen.
5. E-Mail-Adresse
Die E-Mail-Adresse sollte kurz, professionell und gut lesbar sein. Eine Adresse mit eigener Unternehmensdomain wirkt in vielen geschäftlichen Situationen klarer als eine private oder ungewöhnlich lange Adresse.
Beispiel:
anna@beispielstudio.de
Vermeiden Sie sehr kleine Schrift, unklare Zeichenabstände oder einen Zeilenumbruch innerhalb der Adresse. Buchstaben wie „l“, „I“ und die Zahl „1“ können sich in bestimmten Schriftarten stark ähneln.
Wenn das Unternehmen eine allgemeine Kontaktadresse verwendet, sollte klar sein, wer die eingehenden Nachrichten bearbeitet.
6. Website
Die Website gibt dem Empfänger die Möglichkeit, Leistungen, Referenzen, Öffnungszeiten oder Produkte anzusehen.
In vielen Fällen kann das Protokoll „https://“ weggelassen werden:
beispielstudio.de
Verwenden Sie eine kurze, leicht lesbare Webadresse. Lange Unterseiten mit zahlreichen Zeichen sind besser über einen QR-Code erreichbar.
Prüfen Sie vor dem Druck, ob die angegebene Seite funktioniert, auf Mobilgeräten gut dargestellt wird und aktuelle Informationen enthält.
7. Geschäftsadresse oder Standort
Eine Adresse ist besonders wichtig für Unternehmen, die Kunden vor Ort besuchen:
- Restaurants und Cafés
- Einzelhandelsgeschäfte
- Salons
- Praxen
- Kanzleien
- Studios
- Werkstätten
- Veranstaltungsorte
Bei einem ausschließlich digitalen Unternehmen oder einer Tätigkeit ohne Kundenbesuche kann die vollständige Adresse möglicherweise entfallen.
Arbeiten Sie von zu Hause, sollten Sie abwägen, ob Ihre Privatadresse auf jeder verteilten Karte erscheinen soll. Eine geschäftliche Postanschrift oder nur die Angabe von Stadt und Region kann je nach Tätigkeit geeigneter sein.
8. QR-Code
Ein QR-Code kann die gedruckte Visitenkarte mit einer digitalen Handlung verbinden. Er sollte jedoch ein klares Ziel haben.
Geeignete Ziele sind beispielsweise eine Kontaktkarte, Terminbuchung, Portfolioseite, digitale Speisekarte, Standortseite oder ein bestimmtes Angebot.
Ergänzen Sie eine kurze Erklärung:
Scannen und Termin buchen
oder:
Portfolio ansehen
Ein QR-Code ohne Hinweis lässt offen, was nach dem Scannen passiert. Platzieren Sie ihn nicht zu klein und halten Sie ausreichend freien Raum um ihn herum. Testen Sie die gedruckte Größe mit mehreren Smartphones.
Verwenden Sie möglichst eine stabile URL, die Sie selbst kontrollieren. So kann das Ziel später geändert werden, ohne dass die gedruckte Karte sofort unbrauchbar wird.
9. Social-Media-Profile
Social-Media-Kanäle gehören nur dann auf die Visitenkarte, wenn sie für den geschäftlichen Kontakt relevant und regelmäßig gepflegt werden.
Eine Fotografin kann auf ein visuelles Portfolio bei Instagram verweisen. Ein B2B-Berater nutzt möglicherweise LinkedIn. Ein lokales Restaurant kann einen Kanal mit aktuellen Gerichten oder Veranstaltungen nennen.
Nehmen Sie nicht automatisch jedes vorhandene Profil auf. Ein klarer, relevanter Kanal ist meist hilfreicher als eine Reihe kleiner Symbole ohne gut lesbare Nutzernamen.
10. Leistungsversprechen oder kurze Beschreibung
Wenn der Unternehmensname nicht deutlich erklärt, was Sie anbieten, kann eine kurze Ergänzung helfen.
Beispiele:
Steuerberatung für Selbstständige
Handgemachte Torten für besondere Anlässe
Immobilienverkauf in Köln und Umgebung
Websites für lokale Unternehmen
Elektroservice für Gewerbe und Privathaushalte
Die Aussage sollte konkret und leicht verständlich sein. Allgemeine Formulierungen wie „Qualität, die überzeugt“ oder „Ihr Partner für Erfolg“ benötigen viel Platz, erklären das Angebot aber kaum.
In welcher Reihenfolge sollten die Inhalte stehen?
Die Reihenfolge sollte sich an der Frage orientieren: Was muss der Empfänger zuerst erkennen?
Eine bewährte Informationshierarchie lautet:
| Reihenfolge | Information |
| 1 | Unternehmensname oder Logo |
| 2 | Name der Person |
| 3 | Position oder Tätigkeit |
| 4 | Wichtigster Kontaktweg |
| 5 | Weitere Kontaktdaten |
| 6 | Website, Adresse oder QR-Code |
Nicht jedes Element muss gleich groß oder gleich stark hervorgehoben sein. Name und Unternehmen bilden die erste Ebene. Tätigkeit und Kontaktdaten folgen. Ergänzende Informationen werden zurückhaltender gesetzt.
Wer alle Angaben gleich groß, fett und farbig darstellt, erzeugt keine Hierarchie. Der Empfänger weiß dann nicht, wo er mit dem Lesen beginnen soll.
Vorderseite und Rückseite sinnvoll aufteilen
Eine beidseitig bedruckte Visitenkarte bietet mehr Platz, sollte aber nicht mit Informationen überladen werden.
Aufbau 1: Klassisch und klar
Die Vorderseite zeigt Logo, Unternehmensname, Name und Position. Auf der Rückseite stehen Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Website und Anschrift.
Dieser Aufbau eignet sich für Unternehmen mit mehreren Kontaktdaten und einem formellen Markenauftritt.
Aufbau 2: Marke auf der Vorderseite
Die Vorderseite enthält nur das Logo oder ein zentrales Markenelement. Alle persönlichen Informationen stehen übersichtlich auf der Rückseite.
Diese Variante kann hochwertig wirken, sofern die Rückseite nicht zu voll wird.
Aufbau 3: Kontakt und digitale Erweiterung
Auf der Vorderseite stehen Name, Tätigkeit und Kontaktdaten. Die Rückseite enthält einen QR-Code mit einer klaren Handlungsaufforderung.
Dieser Aufbau eignet sich für Freelancer, Berater, Immobilienmakler und kreative Dienstleister mit einem Portfolio oder Buchungssystem.
Eine vollständige Anleitung zum Produktionsablauf finden Sie in unserem Artikel Visitenkarten erstellen: Schritt für Schritt.
Beispiele für verschiedene Berufe
Beispiel für eine Unternehmensberaterin
Anna Beispiel
Unternehmensberaterin
Strategie für kleine und mittlere Unternehmen
+49 123 456789
anna@beispiel-consulting.de
beispiel-consulting.de
Die Karte erklärt nicht jede Beratungsleistung. Sie nennt stattdessen Zielgruppe, Schwerpunkt und direkten Kontakt.
Beispiel für einen Handwerksbetrieb
Muster Elektrotechnik
Peter Muster · Elektromeister
Elektroinstallationen und Gebäudetechnik
+49 123 456789
service@muster-elektro.de
muster-elektro.de
Köln und Umgebung
Die Region ist relevant, weil die Dienstleistung lokal angeboten wird.
Beispiel für ein Restaurant
Restaurant Beispielgarten
Regionale Küche · Mittagstisch · Veranstaltungen
Musterstraße 10 · 50667 Köln
+49 123 456789
beispielgarten.de
Auf der Rückseite kann ein QR-Code zur Speisekarte oder Tischreservierung führen.
Beispiel für eine Fotografin
Lea Beispiel
Hochzeits- und Familienfotografie
lea@beispielfotografie.de
beispielfotografie.de
Instagram: @beispielfotografie
In diesem Fall ist ein Social-Media-Profil sinnvoll, weil es direkt als visuelles Portfolio dient.
Beispiel für einen Immobilienmakler
Daniel Muster
Immobilienberater
Verkauf und Bewertung in München
+49 123 456789
daniel@musterimmobilien.de
musterimmobilien.de
Die Rückseite kann einen QR-Code zu einer kostenlosen Bewertung oder aktuellen Objekten enthalten.
Welche Angaben sollten nicht auf die Visitenkarte?
Eine Visitenkarte verliert an Wirkung, wenn zu viele Informationen um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Verzichten Sie auf Angaben, die für den nächsten Kontakt nicht notwendig sind. Dazu können mehrere Telefonnummern, sämtliche Social-Media-Profile, lange Leistungslisten, ausführliche Firmenbeschreibungen oder eine allgemeine Unternehmensgeschichte gehören.
Bankverbindungen, Steuernummern und vollständige Geschäftsbriefangaben sind auf einer üblichen Visitenkarte normalerweise nicht erforderlich.
Die IHK Schleswig-Holstein weist darauf hin, dass es für Visitenkarten grundsätzlich keine allgemeine gesetzliche Regelung zu Pflichtangaben gibt. Für Geschäftsbriefe, Rechnungen und Websites gelten dagegen eigene Vorschriften. Weitere Informationen bietet die IHK-Übersicht zu Pflichtangaben für Unternehmen.
Für Einzelgewerbetreibende empfiehlt eine weitere IHK-Information, den vollständigen Namen nicht zu vergessen, um Irreführungen zu vermeiden. Bei geschützten Berufsbezeichnungen oder regulierten Tätigkeiten können zusätzliche Regeln gelten. Lassen Sie branchenspezifische Fragen im Zweifel fachkundig prüfen.
Schriftgröße und Lesbarkeit
Eine Visitenkarte wird aus kurzer Entfernung gelesen, besitzt aber nur eine kleine Fläche. Lesbarkeit sollte deshalb wichtiger sein als die Menge der Angaben.
Adobe empfiehlt, Schrift auf Visitenkarten grundsätzlich nicht kleiner als sieben Punkt anzulegen. Sieben Punkt sollte jedoch nicht automatisch das Ziel sein. Abhängig von Schriftart, Strichstärke, Papier und Farbkontrast kann eine größere Schrift deutlich angenehmer lesbar sein.
Drucken Sie das Layout in Originalgröße aus und prüfen Sie:
Kann der Name sofort erkannt werden? Lassen sich Telefonnummer und E-Mail-Adresse ohne Anstrengung lesen? Sind ähnliche Zeichen eindeutig? Ist der Kontrast ausreichend?
Typische Gestaltungsprobleme und Lösungen finden Sie in unserem Beitrag Visitenkarten gestalten: Diese Fehler sollten Sie vermeiden.
Standard- oder Multiloft-Visitenkarte?
Der Inhalt sollte unabhängig von der Papierstärke klar strukturiert sein. Das gewählte Material kann jedoch beeinflussen, wie die Karte wahrgenommen wird.
Klassische Visitenkarten eignen sich für viele Branchen, Teams und größere Auflagen. Sie bieten verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für einen professionellen, vielseitigen Einsatz.
Multiloft-Visitenkarten sind besonders dick und können sich für Marken eignen, die einen auffälligen, hochwertigen oder kreativen Eindruck vermitteln möchten.
Eine besonders hochwertige Karte benötigt trotzdem keine zusätzlichen Texte. Material, Weißraum und klare Typografie können stärker wirken als eine vollständig gefüllte Fläche. Weitere Hinweise finden Sie in unserem Artikel Welche Visitenkarte wirkt hochwertig?.
Wann sollte eine Visitenkarte aktualisiert werden?
Prüfen Sie Ihre Karten, sobald sich eine der folgenden Angaben ändert:
- Position
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
- Website
- Anschrift
- Logo
- Unternehmensname
- Social-Media-Nutzername
- QR-Code-Ziel
- Leistungsangebot
Überkleben oder handschriftlich korrigieren wirkt bei einer dauerhaften Änderung schnell unprofessionell. Bestellen Sie bei erwartbaren Änderungen zunächst eine kleinere Auflage.
Werfen Sie ältere Karten außerdem nicht ungeprüft weg. Sie enthalten möglicherweise persönliche Kontaktinformationen und sollten entsprechend behandelt werden.
Häufig gestellte Fragen zum Inhalt einer Visitenkarte
Welche Angaben gehören unbedingt auf eine Visitenkarte?
Mindestens sollten Name, Unternehmen und ein zuverlässiger Kontaktweg erkennbar sein. Position, Website und Adresse kommen je nach Tätigkeit hinzu.
Muss eine Adresse auf die Visitenkarte?
Nein. Eine Adresse ist vor allem für Geschäfte, Praxen, Restaurants, Kanzleien und andere Standorte mit Kundenverkehr wichtig. Bei digitalen Dienstleistungen kann sie möglicherweise entfallen.
Gehört ein Foto auf die Visitenkarte?
Ein Foto kann bei Immobilienmaklern, Coaches, Beratern oder anderen stark personenbezogenen Dienstleistungen sinnvoll sein. Es ist jedoch kein Pflichtbestandteil und sollte professionell sowie ausreichend hoch aufgelöst sein.
Sollte die Visitenkarte Social Media enthalten?
Nur wenn der Kanal geschäftlich relevant, aktuell und für den Empfänger hilfreich ist. Wählen Sie lieber einen wichtigen Kanal als mehrere kaum gepflegte Profile.
Ist ein QR-Code auf einer Visitenkarte sinnvoll?
Ja, wenn er zu einem konkreten Ziel führt und Platz für andere wichtige Informationen spart. Der Code sollte groß genug, kontrastreich und vor dem Druck getestet sein.
Kann ich nur das Logo auf die Vorderseite setzen?
Ja. Die persönlichen Kontaktdaten können auf der Rückseite stehen. Achten Sie darauf, dass die Rückseite trotzdem übersichtlich bleibt.
Benötigt eine Visitenkarte rechtliche Pflichtangaben?
Für Visitenkarten gibt es in Deutschland grundsätzlich keine allgemeine gesetzliche Regelung wie für Geschäftsbriefe oder Rechnungen. Abhängig von Rechtsform, Branche oder Berufsbezeichnung können dennoch besondere Anforderungen relevant sein.
Welche Schriftgröße eignet sich für eine Visitenkarte?
Die passende Größe hängt von der Schriftart und dem Druck ab. Kleine Kontaktdaten sollten auch in Originalgröße mühelos lesbar bleiben. Testen Sie das Design mit einem Ausdruck statt nur am Bildschirm.
Weniger Informationen, klarere Wirkung
Eine gute Visitenkarte beantwortet drei Fragen: Wer sind Sie, was tun Sie und wie kann man Sie erreichen?
Beginnen Sie mit diesen Kerninformationen. Ergänzen Sie Website, Adresse, Social Media oder QR-Code nur, wenn sie den nächsten Schritt erleichtern. Eine klare Reihenfolge und ausreichend Weißraum machen die Karte schneller erfassbar und lassen den Markenauftritt professioneller wirken.
Wenn die Inhalte feststehen, können Sie bei Overnight Prints individuelle Visitenkarten gestalten und drucken. Für einen besonders starken haptischen Eindruck stehen außerdem extra dicke Multiloft-Visitenkarten zur Verfügung.
