Eine gute Weihnachtskarte für Unternehmen verbindet einen persönlichen Weihnachtsgruß mit einem Design, das zur eigenen Marke passt, und gibt Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern das Gefühl, wirklich angesprochen zu werden.
„Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.“
Daran ist nichts falsch.
Aber wenn genau derselbe Satz auf hunderten Karten steht, ohne persönliche Anrede, Unterschrift oder Bezug zum vergangenen Jahr, bleibt von der Geste möglicherweise wenig hängen.
Eine geschäftliche Weihnachtskarte bietet die Gelegenheit, etwas zu tun, wofür im normalen Geschäftsalltag oft wenig Raum bleibt:
Danke zu sagen.
Für einen Auftrag.
Für Vertrauen.
Für eine Zusammenarbeit.
Für Unterstützung.
Oder einfach dafür, dass jemand Ihr Unternehmen durch das vergangene Jahr begleitet hat.
Damit daraus mehr als eine Standardkarte wird, sollten Text, Gestaltung und Empfänger zusammenpassen.
Beginnen Sie nicht mit Weihnachten – beginnen Sie mit dem Empfänger
Bevor Sie eine Weihnachtskarte gestalten, überlegen Sie, wer sie bekommen soll.
Denn eine Karte an langjährige Kunden sollte nicht unbedingt genauso klingen wie eine Karte an Geschäftspartner oder Mitarbeiter.
Sie könnten Ihre Empfänger beispielsweise in folgende Gruppen aufteilen:
Kunden
Hier stehen Dankbarkeit und Kundenbeziehung im Mittelpunkt.
Geschäftspartner
Der Ton kann etwas formeller sein und die gemeinsame Zusammenarbeit stärker betonen.
Mitarbeiter
Hier können Teamleistung, gemeinsames Engagement und persönliche Wertschätzung eine größere Rolle spielen.
Lieferanten und Dienstleister
Auch Partner hinter den Kulissen können einen Weihnachtsgruß erhalten, insbesondere wenn die Zusammenarbeit für Ihr Unternehmen wichtig ist.
Neukunden
Bei einer noch jungen Kundenbeziehung sollte die Botschaft freundlich sein, ohne eine jahrelange Zusammenarbeit anzudeuten, die es nicht gab.
Eine einzige Weihnachtskarte kann selbstverständlich für mehrere Gruppen funktionieren.
Aber schon kleine Veränderungen im Text können dafür sorgen, dass sie persönlicher wirkt.
Was schreibt man auf eine geschäftliche Weihnachtskarte?
Ein guter geschäftlicher Weihnachtsgruß muss nicht lang sein.
Oft reichen drei Bestandteile:
- Weihnachts- oder Feiertagsgruß
- Persönlicher Dank oder Rückblick
- Gute Wünsche für das kommende Jahr
Zum Beispiel:
Frohe Weihnachten!
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Ihr Team von [Unternehmen]
Ein solcher Text funktioniert, weil er nicht versucht, gleichzeitig Weihnachtsgruß, Unternehmenspräsentation und Verkaufsbotschaft zu sein.
Die Karte hat einen klaren Zweck:
Wertschätzung zeigen.
8 Ideen für geschäftliche Weihnachtskarten
Bevor wir uns ausführlicher mit dem Text beschäftigen, schauen wir uns an, wie unterschiedlich eine Firmen-Weihnachtskarte aussehen kann.
1. Die klassische Weihnachtskarte
Eine klassische Gestaltung arbeitet beispielsweise mit:
- Tannenzweigen,
- Sternen,
- winterlichen Motiven,
- dezenten Weihnachtsfarben,
- eleganter Typografie.
Dazu passt ein traditioneller Gruß wie:
Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr
Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn Ihr Unternehmen einen eher klassischen oder formellen Markenauftritt hat.
2. Die minimalistische Weihnachtskarte
Nicht jede Weihnachtskarte braucht Tannenbaum, Schneeflocken, Geschenke und Weihnachtskugeln gleichzeitig.
Ein minimalistisches Design könnte lediglich enthalten:
FROHE WEIHNACHTEN
eine kleine grafische Linie,
Ihr Logo
und viel Freiraum.
Auf der Innenseite folgt die persönliche Nachricht.
Das kann besonders gut zu Unternehmen passen, deren Corporate Design ohnehin reduziert und modern ist.
3. Die Dankeschön-Karte
Stellen Sie nicht Weihnachten, sondern Dankbarkeit in den Mittelpunkt.
Auf der Vorderseite könnte beispielsweise stehen:
DANKE FÜR EIN GEMEINSAMES JAHR
oder:
DANKE FÜR IHR VERTRAUEN
Innen folgt der eigentliche Weihnachtsgruß.
Diese Richtung eignet sich gut für Unternehmen, die Weihnachten als Anlass nutzen möchten, ihre Kundenbeziehungen zu pflegen.
4. Die Karte mit Jahresrückblick
Was ist in Ihrem Unternehmen dieses Jahr passiert?
Vielleicht haben Sie:
- einen neuen Standort eröffnet,
- ein Jubiläum gefeiert,
- ein großes Projekt abgeschlossen,
- neue Mitarbeiter begrüßt,
- neue Produkte eingeführt,
- gemeinsam mit Kunden einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Ein kurzer Bezug darauf kann die Weihnachtskarte individueller machen.
Zum Beispiel:
2026 war für uns ein besonderes Jahr.
Mit Ihrer Unterstützung konnten wir unseren zweiten Standort eröffnen. Vielen Dank, dass Sie uns auf diesem Weg begleitet haben.
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.
Der Rückblick sollte kurz bleiben.
Die Weihnachtskarte ist kein Geschäftsbericht.
5. Die Karte mit Teamfoto
Ein Teamfoto kann besonders für kleine und mittelständische Unternehmen funktionieren, bei denen Kunden tatsächlich mit bestimmten Mitarbeitern zu tun haben.
Statt einer anonymen Marke sehen die Empfänger die Menschen dahinter.
Das Foto sollte allerdings zur Wirkung passen, die Sie vermitteln möchten.
Ein professionelles B2B-Unternehmen könnte ein ruhiges Gruppenfoto verwenden.
Ein Café oder Kreativstudio kann möglicherweise etwas lockerer auftreten.
6. Die illustrierte Weihnachtskarte
Eine Illustration bietet die Möglichkeit, Weihnachten mit der eigenen Marke zu verbinden.
Ein Architekturbüro könnte beispielsweise eine stilisierte winterliche Skyline gestalten.
Ein Café könnte eine Illustration seines Ladenlokals im Schnee verwenden.
Ein Fahrradgeschäft könnte ein Fahrrad mit Weihnachtsbaum zeigen.
Ein Restaurant könnte ein winterliches Motiv rund um Essen und Gastlichkeit entwickeln.
So entsteht ein Weihnachtsmotiv, das nicht beliebig wirkt.
7. Die Weihnachtskarte im Corporate Design
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die eigenen Markenfarben zum Ausgangspunkt zu machen.
Ihr Unternehmen muss nicht plötzlich komplett rot, grün und gold auftreten, nur weil Weihnachten ist.
Wenn Ihre Markenfarbe beispielsweise Blau ist, können Sie mit:
Blau + Weiß + Silber
arbeiten.
Bei einer Marke mit warmen Erdtönen könnten:
Creme + Dunkelgrün + Braun
funktionieren.
Die Karte bleibt dadurch als Kommunikation Ihres Unternehmens erkennbar.
8. Die persönliche Karte mit handschriftlicher Ergänzung
Der gedruckte Text kann für alle Empfänger gleich sein.
Ergänzen Sie anschließend einen kurzen handschriftlichen Satz.
Zum Beispiel:
Vielen Dank für das tolle Projekt im Frühjahr!
oder:
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
oder einfach:
Herzliche Grüße, Anna
Diese kleine Ergänzung kann einen großen Unterschied machen.
Gerade bei wichtigen Kunden oder langjährigen Geschäftspartnern lohnt sich die zusätzliche Zeit.
Texte für geschäftliche Weihnachtskarten
Der richtige Text hängt davon ab, wie Ihr Unternehmen normalerweise kommuniziert.
Eine Bank, ein Designstudio und ein familiengeführtes Café müssen nicht denselben Ton verwenden.
Hier sind einige Ausgangspunkte.
Klassisch und professionell
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage sowie Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr.
Kurz und modern
Frohe Weihnachten!
Vielen Dank, dass Sie uns auch in diesem Jahr begleitet haben.
Wir wünschen Ihnen entspannte Feiertage und einen wunderbaren Start ins neue Jahr.
Für Kunden
Danke für Ihr Vertrauen.
Wir freuen uns, dass wir Sie auch in diesem Jahr begleiten durften.
Das gesamte Team von [Unternehmen] wünscht Ihnen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und alles Gute für das neue Jahr.
Für Geschäftspartner
Vielen Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Wir schätzen die vertrauensvolle Partnerschaft sehr und freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr gemeinsam neue Projekte umzusetzen.
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!
Persönlich und herzlich
Zum Jahresende möchten wir einfach Danke sagen.
Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und die vielen schönen Begegnungen in diesem Jahr.
Wir wünschen Ihnen eine wundervolle Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.
Sehr kurz
Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.
Ihr Team von [Unternehmen]
Diese Beispiele können Sie an Ihren eigenen Kommunikationsstil anpassen.
Wenn Ihr Unternehmen Kunden grundsätzlich duzt, sollte die Weihnachtskarte nicht plötzlich steif und distanziert klingen.
Und wenn Ihre Kommunikation normalerweise formell ist, muss die Weihnachtskarte nicht künstlich locker werden.
„Du“ oder „Sie“ auf der Weihnachtskarte?
Orientieren Sie sich an der bestehenden Kundenbeziehung.
Wenn Sie einen Kunden das ganze Jahr über siezen, sollten Sie ihn in der Weihnachtskarte normalerweise nicht plötzlich duzen.
Dasselbe gilt umgekehrt.
Formell
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten …
Persönlicher
Wir wünschen dir und deinen Liebsten wunderschöne Feiertage …
Die Weihnachtskarte darf wärmer sein als eine Rechnung oder ein Geschäftsbrief.
Sie sollte aber weiterhin nach Ihrem Unternehmen klingen.
Weihnachtsgrüße für internationale Kunden
Wenn Sie Kunden oder Geschäftspartner in unterschiedlichen Ländern haben, kann es sinnvoll sein, die Botschaft anzupassen.
Nicht jeder Empfänger feiert Weihnachten auf dieselbe Weise.
Eine neutralere Formulierung könnte beispielsweise lauten:
Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Bei internationalen Kontakten kann die Karte außerdem zweisprachig gestaltet werden.
Zum Beispiel:
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
Merry Christmas and a Happy New Year
Achten Sie bei Übersetzungen darauf, dass nicht nur die Wörter stimmen, sondern auch Ton und kultureller Kontext.
Sollte man auf einer Firmen-Weihnachtskarte Werbung machen?
Eine Weihnachtskarte ist in erster Linie eine Geste der Wertschätzung.
Deshalb sollte sie nicht wie ein klassischer Werbeflyer aufgebaut sein.
Vergleichen Sie:
Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten!
mit:
FROHE WEIHNACHTEN! JETZT 20 % SPAREN – NUR BIS 31.12.!
Die zweite Variante ist eher eine Weihnachtsaktion als eine Weihnachtskarte.
Beides kann im Marketing seinen Platz haben.
Aber es sind unterschiedliche Kommunikationsmittel.
Wenn das Ziel Kundenbindung und Wertschätzung ist, sollte die Weihnachtsbotschaft im Mittelpunkt stehen.
Für konkrete Angebote und Aktionen sind beispielsweise Flyer oder Postkarten häufig die passendere Wahl.
Wie gestaltet man eine professionelle Firmen-Weihnachtskarte?
Der Text ist nur die Hälfte der Karte.
Die andere Hälfte ist die Gestaltung.
Beginnen Sie mit einer visuellen Hauptidee
Versuchen Sie nicht, jedes Weihnachtssymbol auf einer Karte unterzubringen.
Wählen Sie lieber eine klare Richtung.
Zum Beispiel:
Minimalistisch
Große Typografie + kleines Sternmotiv.
Klassisch
Tannenzweige + elegante Schrift.
Modern
Geometrische Weihnachtsillustration in Markenfarben.
Persönlich
Teamfoto + handschriftlich wirkender Gruß.
Markenbezogen
Eigenes Produkt oder Geschäft in einer winterlichen Illustration.
Eine klare Idee wirkt häufig professioneller als viele dekorative Elemente gleichzeitig.
Gestalten Sie die Vorderseite und Innenseite unterschiedlich
Bei einer Klappkarte können die beiden Bereiche unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Vorderseite
Die Vorderseite erzeugt den ersten Eindruck.
Zum Beispiel:
FROHE WEIHNACHTEN
oder:
DANKE FÜR 2026
oder:
SCHÖNE FEIERTAGE
Dazu kommen Illustration, Foto oder Logo.
Innenseite
Hier steht die persönliche Botschaft.
Zum Beispiel:
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Herzliche Grüße
Anna Schneider
und das gesamte Team von Schneider Consulting
Dadurch muss die Vorderseite nicht gleichzeitig Dekoration, Weihnachtsgruß und vollständige Nachricht tragen.
Verwenden Sie eine klare Typografie
Weihnachtskarten laden zu dekorativen Schriftarten ein.
Das kann wunderbar funktionieren – in Maßen.
Eine handschriftliche oder dekorative Schrift könnte beispielsweise für:
Frohe Weihnachten
verwendet werden.
Der längere Gruß sollte dagegen in einer gut lesbaren Schrift gesetzt werden.
Ein einfaches Prinzip:
Dekorative Schrift = Akzent
Lesbare Schrift = eigentliche Nachricht
Gerade bei längeren Weihnachtsgrüßen sollte die Gestaltung niemals wichtiger werden als die Lesbarkeit.
Arbeiten Sie mit Ihren Markenfarben
Weihnachtsfarben müssen nicht automatisch Rot und Grün sein.
Wenn Ihr Unternehmen normalerweise mit Blau arbeitet, kann eine winterliche Kombination aus Blau, Weiß und dezenten Akzenten deutlich besser zum Markenauftritt passen.
Fragen Sie:
Würde jemand diese Karte auch ohne großes Logo unserem Unternehmen zuordnen?
Wenn ja, haben Sie Weihnachten und Corporate Design gut miteinander verbunden.
Logo: sichtbar, aber nicht dominant
Natürlich darf Ihr Logo auf die Weihnachtskarte.
Es muss aber nicht das größte Element sein.
Eine Weihnachtskarte ist keine Anzeige.
Das Logo kann beispielsweise:
- klein auf der Vorderseite,
- auf der Rückseite,
- unter der Unterschrift,
- oder dezent in das Design integriert
werden.
Der Weihnachtsgruß sollte weiterhin die Hauptrolle spielen.
Nutzen Sie Fotos bewusst
Ein Foto kann eine Firmen-Weihnachtskarte sehr persönlich machen.
Besonders geeignet sind:
- Teamfotos,
- Bilder des Unternehmens,
- eigene Produkte in winterlicher Umgebung,
- authentische Bilder aus dem vergangenen Jahr.
Vermeiden Sie möglichst generische Bilder, die keinerlei Verbindung zu Ihrem Unternehmen haben.
Ein beliebiges Stockfoto eines Weihnachtsbaums kann schön aussehen.
Ein gutes Teamfoto kann dagegen tatsächlich etwas über den Absender erzählen.
Denken Sie an die Rückseite
Auch die Rückseite der Karte kann genutzt werden.
Dort können beispielsweise stehen:
Logo
Unternehmensname
Website
oder eine sehr kurze Kontaktinformation.
Die Rückseite muss aber nicht mit Informationen gefüllt werden.
Auch hier gilt:
Freiraum ist kein Fehler.
Gedruckt oder digital: Welche Weihnachtskarte ist besser?
Digitale Weihnachtsgrüße sind schnell und unkompliziert.
Gedruckte Grußkarten schaffen dagegen einen physischen Kontaktpunkt.
| Gedruckte Weihnachtskarte | Digitale Weihnachtskarte |
| Physisch und greifbar | Sofort versendbar |
| Kann aufgestellt oder aufgehoben werden | Kein physischer Platz notwendig |
| Handschriftliche Ergänzungen möglich | Einfach personalisierbar |
| Benötigt Druck und Versand | Kein Postversand notwendig |
| Eignet sich gut für ausgewählte Kunden und Partner | Gut für große Verteiler |
| Kann Teil der Markenkommunikation sein | Kann mit digitalen Inhalten verknüpft werden |
Sie müssen sich nicht zwingend für nur eine Variante entscheiden.
Ein Unternehmen könnte beispielsweise wichtige Kunden und Geschäftspartner mit gedruckten Karten anschreiben und zusätzlich einen digitalen Weihnachtsgruß an einen größeren Verteiler senden.
Wann sollte man geschäftliche Weihnachtskarten verschicken?
Planen Sie nicht erst wenige Tage vor Weihnachten.
Bei gedruckten Weihnachtskarten müssen mehrere Schritte berücksichtigt werden:
Empfängerliste erstellen
↓
Text festlegen
↓
Design erstellen
↓
Korrekturlesen
↓
↓
Karten unterschreiben oder personalisieren
↓
Adressieren
↓
Versenden
Je mehr Karten Sie verschicken, desto mehr Zeit benötigen insbesondere die letzten Schritte.
Ein sinnvoller Ansatz ist deshalb, das Projekt bereits mehrere Wochen vor dem gewünschten Versandtermin zu starten.
So bleibt genügend Zeit für Änderungen und Personalisierung.
Weihnachtskarten früh planen: eine einfache Zeitleiste
Oktober
Empfängerliste aktualisieren.
Entscheiden, wer eine Karte erhalten soll.
Designrichtung und Text festlegen.
Ende Oktober / Anfang November
Design finalisieren.
Namen, Logo, Kontaktdaten und Texte prüfen.
Druck vorbereiten.
November
Karten drucken lassen.
Persönliche Nachrichten ergänzen.
Unterschriften sammeln.
Adressen überprüfen.
Ende November / Dezember
Karten abhängig von Empfänger und Versandziel verschicken.
Bei internationalen Empfängern sollten Sie zusätzliche Versandzeit einplanen.
Die genaue Planung hängt natürlich von Ihrer Stückzahl und Ihrem Versandweg ab.
Aber eines gilt fast immer:
Je früher die Karte fertig ist, desto entspannter wird der Versand.
Personalisierung: Kleine Details machen einen Unterschied
Eine Weihnachtskarte muss nicht vollständig individuell gedruckt werden, um persönlich zu wirken.
Sie können beispielsweise denselben Grundtext verwenden und anschließend:
den Namen ergänzen
einen kurzen Satz handschriftlich hinzufügen
persönlich unterschreiben
oder:
auf ein gemeinsames Projekt Bezug nehmen
Aus:
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.
wird beispielsweise:
Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit beim Projekt in Hamburg. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Schritte!
Der zweite Text könnte unmöglich an jeden beliebigen Empfänger gehen.
Genau deshalb wirkt er persönlicher.
Wer sollte die Weihnachtskarte unterschreiben?
Das hängt von der Beziehung zum Empfänger ab.
Bei einem kleinen Unternehmen kann die Geschäftsführung persönlich unterschreiben.
Bei einem Kunden, der hauptsächlich mit einem bestimmten Account Manager arbeitet, kann dessen Unterschrift sinnvoller sein.
Bei einer kleinen Firma kann das gesamte Team unterschreiben.
Fragen Sie:
Von wem würde der Empfänger den Weihnachtsgruß tatsächlich erwarten?
Das ist häufig die richtige Person.
Was sollte man bei geschäftlichen Weihnachtskarten vermeiden?
Einen offensichtlichen Standardtext ohne persönliche Note
Ein allgemeiner Gruß ist völlig in Ordnung.
Aber eine persönliche Anrede oder Unterschrift kann bereits viel verändern.
Zu viel Werbung
Die Karte sollte nicht wie ein Rabattflyer wirken, wenn ihr eigentliches Ziel Wertschätzung ist.
Zu viel Text
Niemand erwartet einen Jahresbericht in der Weihnachtskarte.
Halten Sie den Rückblick kurz.
Ein Design, das nicht zum Unternehmen passt
Weihnachten darf die Gestaltung beeinflussen.
Die eigene Marke sollte trotzdem erkennbar bleiben.
Zu späte Planung
Wenn Design, Druck, Unterschriften und Versand in die letzte Woche vor Weihnachten gedrängt werden, entstehen unnötige Fehler und Stress.
Ungeprüfte Empfängerdaten
Eine Karte an einen Ansprechpartner, der das Unternehmen längst verlassen hat, macht keinen besonders persönlichen Eindruck.
Aktualisieren Sie Ihre Liste vor dem Versand.
Weihnachtskarte oder Postkarte?
Nicht jede Weihnachtsbotschaft muss als klassische Klappkarte gestaltet werden.
Eine Postkarte kann eine kompakte Alternative sein.
Grußkarte
Gut geeignet für:
- persönlichere Nachrichten,
- handschriftliche Ergänzungen,
- längere Grüße,
- klassische Weihnachtskommunikation.
Postkarte
Gut geeignet für:
- kurze Weihnachtsgrüße,
- moderne Designs,
- kompakte Botschaften,
- Weihnachtsaktionen,
- aufmerksamkeitsstarke Motive.
Welche Variante besser passt, hängt davon ab, ob der Schwerpunkt stärker auf persönlicher Kommunikation oder einer kurzen visuellen Botschaft liegt.
Eine einfache Weihnachtskarten-Vorlage für Unternehmen
Sie müssen das Rad nicht neu erfinden.
Ein unkomplizierter Aufbau könnte so aussehen:
Vorderseite
FROHE WEIHNACHTEN
[Illustration oder Foto]
Logo
Innenseite links
Optional:
Foto, Illustration oder kurzer Jahresrückblick.
Innenseite rechts
Liebe Frau Schneider,
vielen Dank für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage, frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames 2027.
Herzliche Grüße
Thomas Wagner
und das Team von Wagner Consulting
Rückseite
Logo
wagner-consulting.de
Einfach, persönlich und klar.
Checkliste vor dem Druck
Bevor Sie Ihre Weihnachtskarten bestellen, prüfen Sie:
- Passt der Text zur Zielgruppe?
- Stimmen Anrede und Tonalität?
- Ist das Jahr korrekt?
- Sind Namen richtig geschrieben?
- Ist das Logo aktuell?
- Passen die Farben zum Corporate Design?
- Ist der Text groß genug?
- Sind alle Schriften gut lesbar?
- Haben wichtige Elemente ausreichend Abstand zum Rand?
- Sind Fotos und Illustrationen ausreichend hochauflösend?
- Gibt es Platz für handschriftliche Ergänzungen?
- Ist Platz für die Unterschrift vorhanden?
- Sind Website und Kontaktdaten korrekt?
- Wurde die Karte von einer zweiten Person Korrektur gelesen?
- Ist ausreichend Zeit für Druck, Personalisierung und Versand eingeplant?
Besonders bei Karten, die in großer Stückzahl gedruckt werden, lohnt sich eine gründliche Kontrolle.
Häufig gestellte Fragen zu Weihnachtskarten für Unternehmen
Was schreibt man auf eine Weihnachtskarte für Kunden?
Bedanken Sie sich für das Vertrauen oder die Zusammenarbeit und verbinden Sie den Dank mit einem kurzen Weihnachtsgruß und guten Wünschen für das neue Jahr. Der Text sollte zum normalen Kommunikationsstil Ihres Unternehmens passen.
Wie formuliert man geschäftliche Weihnachtsgrüße?
Geschäftliche Weihnachtsgrüße dürfen herzlich sein, sollten aber zur Beziehung mit dem Empfänger passen. Eine einfache Struktur ist: Weihnachtsgruß, Dank für die Zusammenarbeit und Wünsche für das kommende Jahr.
Was schreibt man Geschäftspartnern zu Weihnachten?
Sie können sich für die erfolgreiche oder vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und Ihre Vorfreude auf die weitere Partnerschaft ausdrücken. Bei einer formellen Geschäftsbeziehung sollte die Ansprache entsprechend professionell bleiben.
Sollte man Kunden zu Weihnachten duzen oder siezen?
Verwenden Sie grundsätzlich die Anrede, die Sie auch während des restlichen Jahres verwenden. Eine Weihnachtskarte darf wärmer klingen, sollte aber nicht plötzlich die etablierte Form der Ansprache verändern.
Wann sollte man Weihnachtskarten an Kunden verschicken?
Planen Sie genügend Zeit für Gestaltung, Druck, Unterschriften, Adressierung und Versand ein. Bei internationalen Empfängern sollte zusätzlich mehr Versandzeit berücksichtigt werden.
Sollte eine Firmen-Weihnachtskarte ein Logo enthalten?
Ein Logo hilft dabei, den Absender schnell zu erkennen. Es muss jedoch nicht das größte Element der Karte sein. Der Weihnachtsgruß und die persönliche Botschaft sollten im Mittelpunkt stehen.
Sollte man Weihnachtskarten persönlich unterschreiben?
Bei wichtigen Kunden und Geschäftspartnern kann eine persönliche Unterschrift die Karte deutlich individueller wirken lassen. Bei sehr großen Empfängerlisten hängt die Umsetzung von Zeit und Ressourcen ab.
Sind geschäftliche Weihnachtskarten noch zeitgemäß?
Gedruckte Weihnachtskarten bieten einen physischen Kontaktpunkt und können besonders bei persönlichen Geschäftsbeziehungen eine bewusste Form der Wertschätzung darstellen. Digitale Grüße können ergänzend oder für größere Verteiler genutzt werden.
Kann man Werbung auf einer Weihnachtskarte platzieren?
Das ist möglich, verändert aber die Wirkung. Wenn das Hauptziel Wertschätzung und Beziehungspflege ist, sollte eine Verkaufsbotschaft nicht den Weihnachtsgruß überlagern. Für konkrete Aktionen können andere Werbemittel besser geeignet sein.
Weihnachtskarte oder Neujahrskarte – was ist besser?
Das hängt von Ihrer Zielgruppe und dem Versandzeitpunkt ab. Eine Weihnachtskarte eignet sich für klassische Feiertagsgrüße. Eine Neujahrskarte kann eine Alternative sein, wenn Sie religiös oder kulturell neutraler kommunizieren oder Ihre Nachricht erst nach den Feiertagen versenden möchten.
Eine gute Firmen-Weihnachtskarte verkauft nicht – sie verbindet
Die erfolgreichste Weihnachtskarte muss nicht die aufwendigste sein.
Sie braucht auch nicht den kreativsten Weihnachtsbaum oder den längsten Text.
Sie sollte vor allem eines vermitteln:
Wir haben nicht vergessen, dass Menschen hinter unseren Geschäftsbeziehungen stehen.
Bedanken Sie sich für das, was tatsächlich passiert ist.
Wählen Sie einen Ton, der zu Ihrem Unternehmen passt.
Gestalten Sie die Karte so, dass Ihre Marke erkennbar bleibt.
Und wenn es die Anzahl der Empfänger erlaubt, ergänzen Sie eine persönliche Zeile oder Unterschrift.
Genau diese kleinen Details können aus einem allgemeinen Weihnachtsgruß eine Karte machen, die tatsächlich persönlich wirkt.
Wenn Ihr Entwurf fertig ist, können Sie bei Overnight Prints Grußkarten online gestalten und drucken und Ihre Weihnachtsgrüße als gedruckte Karte an Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner versenden.

