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Visitenkarten Formate und Größen: Welche Größe ist die richtige?

Eine gängige Visitenkartengröße in Deutschland und Europa ist 85 × 55 mm – ein kompaktes Format, das gut in viele Portemonnaies und Kartenfächer passt und ausreichend Platz für die wichtigsten Kontaktdaten bietet.

Doch 85 × 55 mm ist nicht die einzige Möglichkeit.

Je nach Anbieter und gewünschter Gestaltung können Visitenkarten unterschiedliche Maße, Ausrichtungen und Formen haben. Selbst innerhalb desselben Formats macht es einen großen Unterschied, ob Sie Ihre Karte im Querformat oder Hochformat gestalten.

Welche Größe ist also die richtige?

Das hängt vor allem davon ab, welche Informationen Sie zeigen möchten, wie Ihre Marke auftreten soll und wie die Karte später verwendet wird.

Schauen wir uns die wichtigsten Möglichkeiten genauer an.

 

Wie groß ist eine Visitenkarte?

Für klassische Visitenkarten ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern ein Format von ungefähr:

85 × 55 mm

weit verbreitet.

Die Größe ähnelt einer Bank- oder Kreditkarte und lässt sich dadurch bequem aufbewahren.

Zum Vergleich:

Format Maße
Klassische Visitenkarte ca. 85 × 55 mm
DIN A7 74 × 105 mm
DIN A8 52 × 74 mm

Eine klassische Visitenkarte entspricht also nicht exakt einem DIN-A-Format.

Das ist wichtig, weil gelegentlich angenommen wird, dass Visitenkarten automatisch DIN A8 entsprechen.

DIN A8 ist mit 52 × 74 mm etwas kleiner und hat andere Proportionen.

 

Ist 85 × 55 mm die Standardgröße für Visitenkarten?

85 × 55 mm kann als gängiges europäisches Visitenkartenformat betrachtet werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Druckerei oder jede Visitenkarte exakt diese Abmessungen verwendet.

Je nach Produkt können geringfügig andere Maße oder zusätzliche Formate angeboten werden.

Wenn Sie Ihre Druckdatei vorbereiten, sollten Sie deshalb immer die konkreten Format- und Dateivorgaben des gewählten Produkts verwenden.

Das ist besonders wichtig bei:

  • Beschnitt,
  • Sicherheitsabstand,
  • Endformat,
  • abgerundeten Ecken,
  • Sonderformaten.

Erstellen Sie die Druckdatei nicht ausschließlich anhand einer allgemeinen Größenangabe aus dem Internet.

Die Spezifikationen des tatsächlichen Druckprodukts sind entscheidend.

 

Warum hat sich dieses kompakte Format etabliert?

Eine Visitenkarte soll Informationen transportieren, ohne unhandlich zu werden.

Das klassische Format bietet dafür einen praktischen Kompromiss.

Es ist groß genug für:

Name

Position

Unternehmen

Telefonnummer

E-Mail-Adresse

Website

und gegebenenfalls:

Adresse

QR-Code

Social-Media-Profil

Gleichzeitig bleibt die Karte klein genug, um einfach weitergegeben und aufbewahrt zu werden.

Das ist wichtig.

Eine außergewöhnlich große Karte kann zwar Aufmerksamkeit erzeugen, verliert aber einen praktischen Vorteil, wenn sie nicht mehr bequem in ein Kartenfach passt.

 

Welche Visitenkartengröße ist die richtige?

Beginnen Sie nicht mit der Frage:

„Welches Format sieht am interessantesten aus?“

Beginnen Sie mit:

„Was muss auf meine Visitenkarte?“

Wenn Sie nur Name, Unternehmen, Telefonnummer und Website benötigen, lässt sich ein kompaktes Layout relativ einfach gestalten.

Wenn Sie zusätzlich Adresse, mehrere Kontaktmöglichkeiten, QR-Code, Öffnungszeiten und weitere Informationen unterbringen möchten, wird die Fläche schneller knapp.

Bevor Sie sich für ein Format entscheiden, schreiben Sie deshalb alle Informationen auf, die wirklich benötigt werden.

Unser Ratgeber Visitenkarten gestalten: Was gehört auf eine professionelle Visitenkarte? hilft Ihnen dabei, wichtige von optionalen Angaben zu unterscheiden.

Erst danach sollte die eigentliche Gestaltung beginnen.

 

Querformat oder Hochformat?

Ein klassisches Visitenkartenformat kann auf zwei völlig unterschiedliche Arten genutzt werden.

Querformat

85 mm breit × 55 mm hoch

Das Querformat ist die klassische Variante.

Es bietet eine natürliche horizontale Leserichtung und eignet sich besonders gut für:

  • längere Namen,
  • Unternehmensnamen,
  • E-Mail-Adressen,
  • Websites,
  • horizontale Logos,
  • mehrere Kontaktinformationen.

Ein mögliches Layout:

Anna Schneider
Marketingberaterin

Schneider Consulting

+49 123 456789
anna@schneider-consulting.de
schneider-consulting.de

Das Format lässt sich schnell erfassen und bietet viel Flexibilität.

Hochformat

Drehen Sie dieselbe Karte um 90 Grad und Sie erhalten:

55 mm breit × 85 mm hoch

Die Fläche verändert sich nicht.

Die Wirkung schon.

Ein Hochformat kann moderner oder ungewöhnlicher wirken, weil viele klassische Visitenkarten horizontal gestaltet sind.

Zum Beispiel:

LOGO

Anna
Schneider

Marketingberaterin

schneider-consulting.de

[QR-Code]

Das Hochformat eignet sich besonders für Designs mit:

  • kurzen Namen,
  • kompakten Logos,
  • starken visuellen Elementen,
  • zentraler Ausrichtung,
  • großen QR-Codes,
  • minimalistischer Gestaltung.

 

Ist Hochformat besser als Querformat?

Nicht grundsätzlich.

Beide Varianten können professionell aussehen.

Die bessere Wahl hängt vom Inhalt ab.

Querformat Hochformat
Klassische Wirkung Auffälligere Ausrichtung
Viel Platz für horizontale Informationen Gut für vertikale Hierarchien
Praktisch für lange E-Mail-Adressen Gut für reduzierte Designs
Geeignet für horizontale Logos Gut für kompakte Logos
Vertraute Leserichtung Kann sich optisch abheben

Statt danach zu entscheiden, welche Variante „besser“ aussieht, testen Sie Ihre tatsächlichen Inhalte in beiden Layouts.

Oft wird die Entscheidung dann sehr einfach.

 

Was ist mit quadratischen Visitenkarten?

Quadratische Visitenkarten verändern die klassische Form und können dadurch schneller auffallen.

Sie eignen sich beispielsweise für Marken mit:

  • quadratischem Logo,
  • starkem visuellen Branding,
  • minimalistischen Informationen,
  • kreativer Positionierung.

Allerdings bringt ein ungewöhnlicheres Format auch praktische Fragen mit sich.

Passt die Karte bequem in ein Kartenfach?

Wie viel Platz benötigen die Kontaktdaten?

Funktioniert das Logo in diesem Seitenverhältnis?

Wie wird die Karte tatsächlich verteilt?

Ein Sonderformat sollte nicht nur anders sein.

Es sollte zur Marke und zur Nutzung passen.

 

Gefaltete Visitenkarten: Mehr Fläche auf kleinem Raum

Wenn eine klassische Karte nicht genügend Platz bietet, besteht eine weitere Möglichkeit darin, mit einer gefalteten Visitenkarte zu arbeiten.

Klappvisitenkarten bieten zusätzliche Flächen für Informationen.

Das kann interessant sein, wenn Sie beispielsweise mehr zeigen möchten als nur Kontaktdaten.

Denkbar sind:

  • Terminangaben,
  • Öffnungszeiten,
  • mehrere Standorte,
  • kurze Leistungsübersicht,
  • zusätzliche Kontaktinformationen,
  • QR-Code,
  • kleine Hinweise für Kunden.

Ein klassisches Beispiel ist ein Unternehmen, das die Außenseite für die eigentliche Visitenkarte und die Innenseite für zusätzliche praktische Informationen verwendet.

So bleibt die erste Ansicht übersichtlich.

 

Standardformat oder außergewöhnliches Format?

Stellen Sie sich zwei Situationen vor.

Situation 1: Unternehmensberater auf einer Fachmesse

Nach einem kurzen Gespräch wird die Visitenkarte übergeben.

Der Empfänger möchte später schnell erkennen:

Wer war das?

Bei welchem Unternehmen arbeitet die Person?

Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

Hier kann ein klassisches Format hervorragend funktionieren.

Es ist vertraut, praktisch und lässt sich einfach aufbewahren.

Situation 2: Kreativstudio auf einem Design-Event

Die Visitenkarte selbst ist Teil des Markenauftritts.

Hier könnte eine ungewöhnlichere Gestaltung oder Ausrichtung stärker zur Marke passen.

Aber:

Ungewöhnlich bedeutet nicht automatisch wirkungsvoller.

Eine ungewöhnliche Karte, auf der Telefonnummer oder Website schwer zu finden sind, erfüllt ihre wichtigste Funktion schlechter als eine gut gestaltete Standardkarte.

 

Die Größe allein macht eine Visitenkarte nicht besonders

Bei der Suche nach einer auffälligen Visitenkarte konzentriert man sich schnell auf die Form.

Größer.

Kleiner.

Quadratisch.

Hochkant.

Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, einen besonderen Eindruck zu erzeugen.

Zum Beispiel:

  • Papierstärke,
  • Material,
  • Haptik,
  • Farbkombination,
  • Typografie,
  • minimalistisches Layout,
  • Veredelung,
  • Vorder- und Rückseitengestaltung.

Sie müssen also nicht zwangsläufig vom klassischen Format abweichen, um eine Visitenkarte zu gestalten, die im Gedächtnis bleibt.

 

Standard Visitenkarten für den klassischen Einsatz

Für viele Unternehmen ist eine klassische Karte die unkomplizierteste Lösung.

Standard Visitenkarten eignen sich für zahlreiche Situationen:

  • Kundentermine,
  • Messen,
  • Networking,
  • Geschäftstreffen,
  • Verkaufsberatung,
  • Veranstaltungen,
  • lokale Unternehmen.

Der Vorteil liegt gerade darin, dass das Format vertraut ist.

Der Empfänger weiß sofort, was er in der Hand hält und wo er die Karte aufbewahren kann.

Das Design übernimmt dann die Aufgabe, Ihre Marke sichtbar zu machen.

 

Multiloft-Visitenkarten: Wenn die Haptik wichtiger wird

Wenn Sie beim klassischen Visitenkartenprinzip bleiben, aber einen stärkeren physischen Eindruck erzeugen möchten, kann statt eines ungewöhnlichen Formats auch das Material eine Rolle spielen.

Multiloft-Visitenkarten setzen stärker auf die Haptik und den Aufbau der Karte.

Das kann für Unternehmen interessant sein, die ihre Markenwirkung nicht nur über das visuelle Design, sondern auch über das Gefühl beim Anfassen vermitteln möchten.

Damit entsteht eine wichtige Unterscheidung:

Format bestimmt die Form und Fläche.

Material und Verarbeitung bestimmen einen Teil der Haptik.

Beides beeinflusst den Gesamteindruck.

 

Wie viel Platz braucht ein QR-Code?

QR-Codes sind inzwischen auf vielen Visitenkarten zu finden.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie ihn einfach in die letzte freie Ecke quetschen sollten.

Ein QR-Code benötigt:

  • ausreichende Größe,
  • einen ruhigen Bereich um den Code,
  • guten Kontrast,
  • eine saubere Druckqualität.

Außerdem sollte er eine klare Funktion haben.

Zum Beispiel:

Portfolio ansehen →

[QR-Code]

oder:

Kontakt speichern →

[QR-Code]

Je mehr Platz der QR-Code benötigt, desto wichtiger wird eine gute Aufteilung der übrigen Informationen.

Bei einem minimalistischen Hochformat kann der QR-Code beispielsweise ein bewusstes Gestaltungselement sein.

Bei einer informationsreichen Karte kann die Rückseite die bessere Position sein.

 

Vorder- und Rückseite richtig nutzen

Sie haben zwei Seiten.

Nutzen Sie sie bewusst.

Anstatt alle Informationen auf die Vorderseite zu setzen, können Sie die Inhalte verteilen.

Variante 1: Marke vorne, Kontakt hinten

Vorderseite

Logo
Unternehmensname

Rückseite

Name
Position
Telefon
E-Mail
Website
QR-Code

Variante 2: Kontakt vorne, Marke hinten

Vorderseite

Name
Position
Kontaktinformationen

Rückseite

Logo
Slogan

Variante 3: Persönliche Daten vorne, digitale Verbindung hinten

Vorderseite

Name
Unternehmen
Telefon
E-Mail

Rückseite

QR-Code

Portfolio ansehen

Keine dieser Varianten ist grundsätzlich richtig oder falsch.

Entscheidend ist, dass die wichtigsten Informationen leicht gefunden werden.

 

Visitenkarten und DIN-Formate: Was ist der Unterschied?

In Deutschland begegnen uns DIN-Formate überall.

DIN A4 bei Dokumenten.

DIN A5 bei Flyern und Broschüren.

DIN A6 bei Postkarten und Werbematerialien.

Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass auch eine Visitenkarte einem DIN-Format entspricht.

Das klassische Visitenkartenformat von etwa 85 × 55 mm gehört jedoch nicht zur DIN-A-Reihe.

Zum Vergleich:

DIN A7: 74 × 105 mm
DIN A8: 52 × 74 mm

DIN A8 kommt einer kleinen Karte zwar näher, unterscheidet sich aber sowohl in den Maßen als auch in den Proportionen von einer klassischen Visitenkarte.

Die DIN-A-Reihe basiert auf einem festen Seitenverhältnis. Beim Halbieren eines Formats entsteht jeweils das nächstkleinere Format.

Weitere Informationen zur Normung und zu DIN-Formaten finden Sie beim DIN – Deutsches Institut für Normung.

 

Warum Sie beim Gestalten den Beschnitt berücksichtigen müssen

Die angegebene Visitenkartengröße beschreibt normalerweise das Endformat.

Das bedeutet:

Nach dem Schneiden soll die Karte beispielsweise 85 × 55 mm groß sein.

Wenn eine Hintergrundfarbe oder ein Bild bis zum Rand reichen soll, wird die Druckdatei jedoch normalerweise größer angelegt.

Warum?

Beim Schneiden können minimale Abweichungen entstehen.

Würde ein Hintergrund exakt am Endformat enden, könnten dadurch schmale weiße Kanten sichtbar werden.

Deshalb wird das Motiv über die Schnittkante hinausgeführt.

Dieser zusätzliche Bereich wird Beschnitt genannt.

Die genaue Größe des erforderlichen Beschnitts hängt von den Druckvorgaben ab.

Verwenden Sie deshalb immer die Spezifikationen oder Vorlagen des Produkts, das Sie tatsächlich bestellen.

 

Auch der Sicherheitsabstand zählt

Beschnitt geht nach außen.

Der Sicherheitsabstand geht nach innen.

Wichtige Elemente wie:

  • Name,
  • Telefonnummer,
  • Logo,
  • E-Mail-Adresse,
  • Website,
  • QR-Code

sollten nicht unmittelbar an der Schnittkante platziert werden.

Dadurch reduzieren Sie das Risiko, dass wichtige Inhalte beim Schneiden zu nah am Rand liegen.

Optisch hilft ein ausreichender Abstand ebenfalls.

Eine Telefonnummer, die fast am Kartenrand klebt, wirkt häufig weniger ruhig und professionell als dieselbe Telefonnummer mit etwas Freiraum.

 

Endformat, Beschnitt und Sicherheitsbereich einfach erklärt

Stellen Sie sich Ihre Visitenkarte als drei Bereiche vor:

1. Endformat

Das ist die Größe der fertigen Visitenkarte nach dem Zuschneiden.

2. Beschnitt

Dieser Bereich liegt außerhalb des Endformats und wird beim Zuschneiden entfernt.

Hintergrundfarben und randabfallende Bilder sollten bis hierhin reichen.

3. Sicherheitsbereich

Dieser liegt innerhalb des Endformats.

Wichtige Texte und Logos sollten genügend Abstand zur Schnittkante haben.

Diese drei Bereiche sollten Sie bereits beim Gestalten berücksichtigen – nicht erst kurz vor dem Hochladen der fertigen Datei.

 

Welche Auflösung brauchen Bilder auf einer Visitenkarte?

Visitenkarten werden aus relativ kurzer Entfernung betrachtet.

Unscharfe Bilder oder Logos fallen deshalb schnell auf.

Verwenden Sie hochwertige Originaldateien und beachten Sie die technischen Anforderungen des jeweiligen Druckprodukts.

Besonders vorsichtig sollten Sie bei Bildern sein, die:

  • aus sozialen Netzwerken gespeichert wurden,
  • Screenshots sind,
  • stark komprimiert wurden,
  • ursprünglich nur sehr klein waren,
  • mehrfach vergrößert wurden.

Ein Bild wird nicht automatisch hochwertiger, nur weil es im Designprogramm größer gezogen wird.

Bei Logos ist eine geeignete Vektordatei häufig besonders praktisch, da sie ohne denselben Qualitätsverlust skaliert werden kann wie ein niedrig aufgelöstes Pixelbild.

 

Welche Ausrichtung passt zu welchem Design?

Wenn Sie zwischen Hoch- und Querformat schwanken, hilft eine einfache Übung.

Erstellen Sie beide Versionen.

Verwenden Sie exakt dieselben Informationen.

Version A – Querformat

Logo links.

Name und Position rechts.

Kontaktdaten darunter.

Version B – Hochformat

Logo oben.

Name mittig.

Kontaktdaten darunter.

QR-Code am unteren Rand.

Drucken Sie beide Entwürfe in Originalgröße aus.

Nicht auf A4 vergrößert.

Nicht nur auf dem Bildschirm.

In Originalgröße.

Nehmen Sie beide Karten in die Hand und prüfen Sie:

Welche lässt sich schneller lesen?

Welche passt besser zum Logo?

Welche bietet mehr Freiraum?

Welche wirkt mehr nach Ihrer Marke?

Die richtige Entscheidung wird dadurch häufig deutlich.

 

Eine einfache Entscheidungshilfe

Wenn Sie unsicher sind, können Sie diese Orientierung verwenden:

Wenn Sie … Dann könnte … passen
eine klassische Geschäftskarte möchten Querformat
viele längere Kontaktdaten haben Querformat
ein horizontales Logo verwenden Querformat
ein minimalistisches Design möchten Hoch- oder Querformat
stärker mit vertikaler Hierarchie arbeiten Hochformat
einen QR-Code prominent zeigen möchten Hochformat oder Rückseite
zusätzliche Informationen benötigen Klappvisitenkarte
eine stärkere Haptik wünschen Multiloft
maximale Alltagstauglichkeit möchten klassisches Format

Betrachten Sie diese Tabelle als Ausgangspunkt, nicht als feste Regel.

Ein gutes Design kann viele dieser Grenzen problemlos überschreiten.

 

Vor dem Druck: Visitenkarte in Originalgröße prüfen

Dieser Schritt wird leicht vergessen.

Drucken Sie vor der Bestellung einen einfachen Probeausdruck in 100 % Originalgröße.

Die Farben und Papierqualität entsprechen natürlich nicht dem späteren professionellen Druck.

Darum geht es auch nicht.

Prüfen Sie stattdessen:

Ist der Name groß genug?

Kann ich die Telefonnummer problemlos lesen?

Ist der QR-Code ausreichend groß?

Steht etwas zu nah am Rand?

Wirkt das Logo zu dominant?

Ist genügend Freiraum vorhanden?

Fühlt sich die Größe praktisch an?

Auf einem großen Monitor kann eine Visitenkarte riesig wirken.

Erst ein Ausdruck in Originalgröße zeigt Ihnen, wie klein die tatsächliche Fläche ist.

 

Häufige Fehler bei Visitenkartenformaten

Das Design wird erstellt, bevor das Format feststeht

Dadurch müssen Elemente später verschoben, verkleinert oder neu angeordnet werden.

Legen Sie zuerst das Endformat fest.

Eine Visitenkarte wird mit DIN A8 gleichgesetzt

DIN A8 und klassische Visitenkarten haben ähnliche Größenordnungen, aber unterschiedliche Maße und Proportionen.

Beschnitt wird vergessen

Bei randabfallenden Designs kann das zu unerwünschten weißen Kanten führen.

Texte stehen zu nah am Rand

Lassen Sie wichtige Informationen innerhalb eines sicheren Bereichs.

Ein Sonderformat wird nur gewählt, um anders zu sein

Ein ungewöhnliches Format sollte einen gestalterischen oder funktionalen Grund haben.

Das Design wird nur am Bildschirm kontrolliert

Testen Sie die tatsächliche Größe auf Papier.

Das kann Probleme sichtbar machen, die bei 200 oder 300 Prozent Zoom nicht auffallen.

Häufig gestellte Fragen zu Visitenkarten-Größen und Formaten

Welche Größe hat eine Standard-Visitenkarte?

In Deutschland und vielen Teilen Europas ist etwa 85 × 55 mm ein verbreitetes Format für klassische Visitenkarten. Die tatsächlich angebotenen Maße können je nach Druckprodukt und Anbieter variieren.

Welche Maße hat eine Visitenkarte in Deutschland?

Ein häufig verwendetes Maß ist 85 × 55 mm. Prüfen Sie vor der Gestaltung trotzdem immer die konkreten Abmessungen und Druckvorgaben des gewählten Produkts.

Ist eine Visitenkarte DIN A8?

Nein. DIN A8 misst 52 × 74 mm und entspricht damit nicht dem klassischen Visitenkartenformat von ungefähr 85 × 55 mm.

Sollte eine Visitenkarte Hochformat oder Querformat haben?

Beides ist möglich. Querformat eignet sich besonders gut für klassische Layouts und längere Kontaktinformationen. Hochformat kann eine stärkere vertikale Hierarchie schaffen und optisch auffallen.

Wie groß sollte eine Visitenkarte mit QR-Code sein?

Sie benötigen nicht automatisch eine größere Visitenkarte. Entscheidend ist, dass der QR-Code ausreichend groß, kontrastreich und von genügend Freiraum umgeben ist. Testen Sie den gedruckten Code vor der finalen Bestellung.

Was ist der Beschnitt bei Visitenkarten?

Der Beschnitt ist ein zusätzlicher Bereich außerhalb des späteren Endformats. Randabfallende Bilder und Hintergründe werden bis in diesen Bereich angelegt, damit nach dem Zuschneiden keine unerwünschten weißen Kanten entstehen.

Was ist der Sicherheitsabstand?

Der Sicherheitsabstand ist der Bereich zwischen wichtigen Inhalten und der Schnittkante. Namen, Logos, Telefonnummern und andere wichtige Elemente sollten nicht zu nah am Rand stehen.

Welche Visitenkartengröße passt in ein Portemonnaie?

Klassische europäische Visitenkartenformate von ungefähr 85 × 55 mm sind kompakt und ähneln in ihren Abmessungen Karten, die für entsprechende Kartenfächer vorgesehen sind.

Sind quadratische Visitenkarten professionell?

Sie können professionell wirken, wenn Format und Gestaltung zur Marke passen. Bedenken Sie jedoch, dass ungewöhnliche Formate möglicherweise weniger praktisch aufzubewahren sind als klassische Visitenkarten.

Was kann ich tun, wenn auf einer normalen Visitenkarte zu wenig Platz ist?

Prüfen Sie zuerst, ob alle Informationen wirklich benötigt werden. Wenn Sie tatsächlich mehr Platz brauchen, können Sie die Rückseite stärker nutzen oder ein Format wie Klappvisitenkarten in Betracht ziehen.

 

Die richtige Visitenkartengröße verbindet Design und Funktion

Die beste Visitenkartengröße ist nicht automatisch die ungewöhnlichste.

Sie ist diejenige, auf der Ihre wichtigsten Informationen gut lesbar, klar strukturiert und passend zu Ihrer Marke präsentiert werden können.

Für viele Unternehmen ist ein klassisches Format um 85 × 55 mm ein sinnvoller Ausgangspunkt. Anschließend können Sie entscheiden, ob Querformat, Hochformat, Material oder eine andere Ausführung besser zu Ihrem Markenauftritt passt.

Wenn Sie zusätzliche Informationen benötigen, kann eine Klappkarte mehr Fläche bieten. Wenn die Haptik eine besondere Rolle spielt, können Material und Kartenaufbau stärker in den Mittelpunkt rücken.

Und bevor Sie bestellen:

Drucken Sie Ihren Entwurf einmal in Originalgröße aus.

Dieser einfache Test sagt Ihnen häufig mehr über die richtige Größe, Schrift und Informationsmenge als die Ansicht auf einem großen Bildschirm.

Wenn Ihr Design fertig ist, können Sie bei Overnight Prints Visitenkarten online drucken und die verfügbaren Optionen für Ihr Projekt auswählen.

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